Andacht zum 2. Mai

Erstellt am 02.05.2021

Andacht zum Sonntag Kantate - Singet!

Wussten Sie eigentlich, wie gesund Singen ist? Ja, Singen ist gesund und macht glücklich. Singen ist Balsam für die Seele. Menschen, die singen, sind ausgeglichener und zuversichtlicher, sagen die Wissenschaftler. „Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen!“, sagte Franz von Assisi.

Wann haben Sie zuletzt gesungen?

Dieser Sonntag hat den schönen lateinischen Namen Kantate, das heißt: Singet! - Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!

Viele vermissen das Singen im Moment, im Chor und im Gottesdienst. Und auch die Gemeinschaft beim Singen. Es geht einem gut, wenn man Teil eines Ganzen ist. Wenn viele Stimmen und Töne zusammenkommen, die schönen und schrägen, lauten und leisen. Musik ist eine Sprache, die jeder versteht. Gesang und Musik gehen tief in die Seele hinein. Um die wunderbare, tröstende Kraft der Lieder geht es an diesem „Singe-Sonntag“. Haben Sie ein Lieblingslied? Das Ihnen gut tut, wenn es gerade schwierig ist? Oder eins, das Sie singen, wenn Sie glücklich sind? "Einmal gesungen ist wie zweimal gebetet." So hat Martin Luther gesagt. Es gibt fröhliche Lieder, dankbare Lieder und solche, die von Sehnsucht singen. Es gibt alte und neue Lieder voller Hoffnung und Freude, die uns trösten, uns Mut machen und das Herz leichter. Und die von Gott erzählen. „Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag!“ Dieses Lied von Dietrich Bonhoeffer gehört für viele bestimmt dazu. Oder: Weißt du wieviel Sternlein stehen? Danke für diesen guten Morgen! Und: Der Mond ist aufgegangen.

Kantate – Singet! Zur Not eben alleine. Laut oder leise, schön oder schief. Das spielt keine Rolle. Sie werden merken: Es tut gut. Das Herz wird leichter. Wir spüren: Gott ist da und uns nahe. Wunder werden möglich. „Musik wäscht den Staub von der Seele“, hat jemand gesagt. Probieren wir es doch mal aus.

Ein gutes Wochenende wünscht Pfarrerin Ulrike Kreutz