Die Erlöserkirche in Werries

1999 erfolgte eine Renovierung der 1955 geweihten Erlöserkirche. Das Presbyterium sah sich damals vor die Aufgabe gestellt, den grundsätzlichen schlichten Charakter der vom damaligen Hammer Architekten Horst Oelker entworfenen Kirche zu erhalten, zugleich aber auch im Innenraum dem veränderten Zeitgefühl der Menschen zu entsprechen.

Im Folgenden soll „unsere Erlöserkirche“ dem geneigten Leser als Raum des Gebetes, des Gesanges, der gottesdienstlichen Feier nahegebracht werden.

Anders als viele alte Kirchen sind es nicht Jahrhunderte, die diesen Raum „durchbetet“ haben, sondern gerade mal ein halbes Jahrhundert.

Typisch für die Erlöserkirche ist der geteilte Vorraum, das Foyer: Von ihm aus geht der Besuch linkerhand in das Gemeindezentrum und rechterhand in den Jugendturm bzw. die Erlöserkirche.

Mittig im Foyer leuchtet in der Dunkelheit ein vom Hammer Künstler Erich Lütkenhaus entworfenes  Glasbildnis, welches uns den Erlöser zeigt.

Die gläsernen Eingangstüren der Kirche erlauben uns bereits einen Blick in die Erlöserkirche. Auf den beiden Türflügeln finden wir ein altes Motiv, das den gerade auferstehenden Christus aus dem Grab zeigt sowie die beiden Elemente des Abendmahls, dargestellt als Brot und Kelch mit Trauben (Kunstglaserei Joachim Jeuschede, Hamm).

Öffnen wir die Tür und setzen wir uns in eine der hellen hölzernen Bankreihen.

Unwillkürlich richtet sich unser Blick auf die Rückwand des Chorraums. Umgeben von unruhigen kräftigen Farbstrichen in dominierenden Gelb- und Brauntönen erscheint wie ein ruhender Mittelpunkt ein kleineres Kreuz aus Eiche, dessen Oberfläche grob mit einer Motorsäge bearbeitet wurde.

Erdige Mineralfarben geben der hektischen Dynamik einen warmen Grund. Die klare Form des Kreuzes zieht wie ein ruhender Pol immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich.

Was Menschen schon in dem Bild auf der Chorrückwand gesehen haben: Der Zustand der Welt, in dessen Mitte Christus Halt gibt; die wärmende Sonne, die durchbrochen ist durch das dunkle Kreuzgeschehen... Sie selber sind eingeladen, dieses „Bild“ für sich zu füllen.

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